2007 1. Apres-Ski Fahrt nach Achenkirchen

2007 1. Apres-Ski Fahrt nach Achenkirchen

Schon lange hatten einige Burschen und besonders unsere Pistensau Dammerl von einem Burschen-Skifahren geträumt. Jetzt war es endlich soweit.

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2007 Apres-Skifahrt nach Achenkirchen

Schon lange hatten einige Burschen und besonders unsere Pistensau Dammerl von einem Burschen-Skifahren geträumt. Jetzt war es endlich soweit, der Dammerl nahm es in die Hand, begann schon im Oktober mit der Organisation und trommelte immer mehr Leute zusammen. Aber da es natürlich nicht so einfach ist einen Bus voll zu bekommen, entschieden wir uns schnell dafür, dass jeder mitfahren kann, ob alt oder jung, Madl oder Bua.

Und so starteten am Samstag um halb 7 Uhr morgens 14 zuckersüße Skihaserl und 22 Burschen mit glatt 6 paar Ski, 1 Snowboard, 4 Trägern Bier, zig Flaschen Sekt und etlichen Flaschen Schnaps in freudiger Erwartung einer verschneiten Winterlandschaft Richtung Achenkirchen.

Nach einem gemütlichen, gut 2-stündigem Bier-, Sekt- oder Prosecco-Frühstück im Bus (je nach Vorliebe) kamen wir dort mit bester Laune an. Selbst der nur spärlich vorhandene, vom Orkan weggeblasene Schnee (Abfahrt unmöglich!!!) konnte uns nichts anhaben und so blieben bis auf das Snowboard alle Ski im Gepäckabteil der Kutsche. Das Board wurde sogleich von 2 Burschen als Schlitten missbraucht, wobei einer der beiden den Hang auf seinem dicken Hinterteil hinunter rutschte. Nach kurzen Verhandlungen mit dem Hüttenbetreiber, der nun extra für uns sein Reich öffnete, machten wir uns frohen Mutes auf den beschwerlichen 45 minütigen Aufstieg. Von Minute zu Minute fragten sich aber immer mehr, nicht nur unsere etwas kompakteren Burschen, sondern auch die grazilen Mädels: Warum haben wir nicht das Exklusivangebot des netten Liftbetreibers angenommen? Dieser hätte für 5 Euro pro Person extra den Lift angeworfen und uns nach oben gegondelt. Nach eineinhalb Stunden waren dann doch endlich die allerletzten Burschen, wie Maikäfer pumpend und durchnässt wie nach einem Saunabesuch, an der malerischen Berghütte angekommen.

Da half es natürlich nur sich so schnell wie möglich Kühlung von innen zu besorgen und wir verkosteten in null Komma nix vor der Hütte diverse mitgebrachte flüssige Schmankerl. Als wir es uns dann nach einem großen Tischerücken in der Hütte gemütlich gemacht hatten, zeigte unser PR-Manager völlig überraschend, dass in ihm ein kleiner Oberkellner steckt. Mit vollem Elan nahm er die nicht unerheblichen Getränkebestellungen auf und brachte wie ein geölter Blitz Bier & Wein zu den Tischen. Klar, dass er zwischendurch auch noch Zeit fand seinem neuen Arbeitgeber einen Schnellkursus im Goasnmischen zu verpassen. Nach dem gaumenfreundlichen Mittagessen machten wir uns alle wieder auf der Terrasse breit, genossen das traumhafte Kaiserwetter und räkelten uns in der wohlig warmen Januarsonne. Einem besonders hitzigen Burschen blieb da nichts anderes übrig als sich schleunigst ein paar Kleider vom Leib zu reißen und sich im Muskelshirt zu präsentieren. Nur ein unverbesserliches Trio wollte ums Verrecken nicht an die Sonne, sondern ließ sich stattdessen lieber von einem vierten Burschen beim Schafkopfen in der Hütte fast bis aufs letzte Hemd ausziehen!

So verging die Zeit wie im Flug und nachdem die letzten herrenlosen Weißbiere bezahlt waren, machten wir uns auf den nicht ungefährlichen Abstieg schnurstracks Richtung Tal zur Schirmbar. Klar, dass es einigen da besonders pressierte nach dem Motto: Wenn’s sein muss auf allen vieren zu den verlockenden Bieren. Deshalb rutschten etliche mit Tüten oder auch ohne, kopfüber oder kugelnd in der Geschwindigkeit eines gedopten Herminators die Skipiste hinab. Wobei sich unser Onkel F. auf halbem Weg eine kleine Verschnaufpause gönnen musste und im Schnee alle Viere von sich streckte. Ein anderer Bursch dachte sich wohl, manche mögens heiß! Eins, zwei, drei und schon war sein Oberkörper frei. Er ließ sich sogleich beim besten Willen nicht davon abhalten vor einer herrenlosen Pistenraupe in gewagter Pose für den Pistenraupenkalender 2008 zu posieren.

Kaum unten im neuen Domizil angekommen, wurden auch schon einige Tische und Barhocker von uns in Beschlag genommen. Dumm nur, das es nicht so einfach ist sich auf so einem gefährlich hohen Hocker zu halten! Dies mussten gleich zwei, der Feinmotorik beraubten Burschen schmerzlich erfahren. Und so ließen es die Mädels und auch die Burschen in der Schirmbar noch ein klitzekleines Bisschen krachen. Um kurz nach sieben hieß es dann leider schon wieder Abschied nehmen von dem uns jetzt langsam aber sicher lieb gewonnenem Ort. So mancher Bursch konnte deshalb fast nur mit roher Gewalt von der Bar losgeeist werden und wir starteten mit sage und schreibe nur 15 Minuten Verspätung um viertel nach 7 Richtung Heimat. Dort wären wir wahrscheinlich heute noch nicht angekommen, hätte sich der Busfahrer (der kleine Querulant) nicht so vehement gegen die im Laufe des Tages von dem neuen, selbsternanntem Reiseleiter Murxl ausgearbeiteten Weltreiseplänen gesträubt. Statt New York, Rio oder Tokio mussten dann einige mit dem Postmeister in U’bach oder auch Bernds kleinem Palast in Pischertshofen vorlieb nehmen. Aber auch so ließen diese Burschen den wunderbaren Ausflug langsam aber sicher gebührend ausklingen.

So, das war sie, unsere rundum gelungene Burschen Apres-Ski Premiere! Jeder, der nicht dabei war oder dabei sein konnte, hat absolut etwas versäumt. Riesenlob besonders an den Dammerl (das war Spitze!). Und so träumen, nicht nur wegen der sauguaden Stimmung sondern hauptsächlich wegen der hübschen Mitfahrerinnen, schon einige Burschen bereits von einer Neuauflage im Jahr 2008!!!