2011 Burschenausflug

Ausflug 2011

Es war wieder so weit, Burschausflug 2011, Franken, Bamberg. Da war
doch was, genau. Vor einigen Jahren eigentliches Ausflugsziel, wurde der
ganze Verein verarscht und man fuhr in die Schweiz. Was sollte diesmal
kommen? Die erste große Erleichterung kam im Bus, zwei geniale
Burschen, Martin und Hias, haben in mühesamer Kleinarbeit eine
funktionierende Burschen-CD erstellt. Damit haben Sie das Fortbestehen
der künftigen Burschenausflüge auf Jahre hinweg gesichert. Tatsächlich
machten wir uns dann auch auf den Weg Richtung Bamberg. Dort
angekommen wurden wir von der freundlichen Belegschaft des „Hotels“
begrüßt, man muss Ihnen zugute halten, dass Sie nicht wissen konnten auf
was sie sich einlassen. Den ersten Fehler der Wirtin, nämlich uns die blaue
Grotte vorzuenthalten, verziehen wir ihr und merzten ihn sogleich aus.
Am nächsten Tag sollten wir dann das wahre Gesicht unserer
Herbergsmutter kennenlernen, nachdem alle nach einer durchzechten
Nacht, brav wie nie die Wärme der Betten suchten, bis aufn Au, der musste
mal wieder aus dem Fenster springen...
Am Morgen fand sich noch ein einsamer Bursch im Innenhof, denn sein
Autoschlüssel spielte ihm einen Streich, die Hoteltür ließ sich nicht damit
öffnen.
Leider konnten wir die labile Lage unserer Wirtin nicht genau einschätzen,
doch dass sie eine einfache Bierbestellung dermaßen aus der Fassung
bringt hätte keiner erwartet. Kurzerhand verfluchte sie unseren kompletten
Verein, das wäre ja schon genug gewesen, aber es gab tatsächlich kein Bier
zum Frühstück. Wäre unser Busfahrer Chris nicht gewesen, der zuerst
versuchte zu verhandeln (Guade Frau, des san ois erwachsene Männer,
gems dene a Bier), musste dann jedoch die Aussichtslosigkeit akzeptieren
und rettete uns mit einem kühlen Kasten Augustiner.
Schnell suchten wir die Flucht, zu unserem nächsten Ziel, das
weltberühmte Kloster Banz, wo wir natürlich das Klosterstüberl
besichtigen mussten, vermutlich immer noch geschockt von den
Geschehnissen musste man die gute Stimmung einfach erzwingen und so
begossen wir uns nach Herzenslust mit dem guten alten Gerstensaft der
Mönche.
Ohne größerer Verluste machte man sich dann wieder auf die Socken ins
Tal, in die Altstadt der Bierstadt Bamberg. Hier fand die Riesensause statt,
die ein Burschenausflug verdient. Wie ein wütender Mob zogen einige
Burschen über die Brücken, angeführt von einem gelben Plastikball, bis
dann jeder Bursch seinen Platz in irgendeiner der komplett überfüllten
Boazn seinen Platz gefunden hatte. Und aus Mangel an Alternativen
musste man zu späterer Stunde wieder auf das Lokal ausweichen, in dem
das Bier so teuer ist, ein anderer hats nicht ganz geschafft und landete in
einem Etablissement das von gleichgeschlechtlicher Liebe lebt.
Am nächsten Tag hieß es wieder Abschied nehmen, noch schnell zum
Frühschoppen in den Biergarten, aus wettertechnischen Gründen diesmal
mit Wolldecken um de Wadl. Und schon war man wieder daheim in
Aufkirchen. Das geilste Wochenende des Jahres geht immer wieder zu
Ende, wieder ein Jahr vom Ausflug träumen...